Mit unseren Freunden im Emsland unterwegs

Nach längerer Zeit wollten wir wieder einmal einen Teil unseres nördlichen Nachbarlandes bereisen. Seit 28 Jahren haben wir Kontakt zu Freunden aus der ehemaligen DDR, die nach der Wende ins Emsland gezogen sind. Ein Wiedersehen mit diesen Freunden war eine gute Gelegenheit, einige Tage gemeinsam zu verbringen.

Wir reisten – wie immer – gemütlich und grösstenteils abseits der Schnellstrassen nordwärts ins schöne Emsland nach Meppen.

Zu viert machten wir verschiedene Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Die nachfolgenden Bilderserien geben einige Eindrücke von unserer Reise im August 2014.

 

1. Ausflug: Baumkronenpfad in Drouwen

(wenige Kilometer von Meppen, hinter der holländischen Grenze) 

Der Baumkronenpfad ist ein hübscher Familienausflugsort für einen schönen Spaziergang an der frischen Luft und auf eine etwas andere Art: Hoch in und über den Baumwipfeln eines wunderschönen Baumbestandes.


2. Ausflug: Spaziergang am Dortmund-Ems-Kanal in Meppen

Der Dortmund-Ems-Kanal ist ein rund 350 km langer und quasi steigungsfreier Radfernweg, der das Ruhrgebiet mit der Nordseeküste verbindet. Er führt durch wunderschöne Parklandschaften des Münsterlandes und durchs Emsland.

Ein Spaziergang mit unseren Freunden am Kanalufer entlang, liess viel Zeit für unterhaltende «Weisst-Du-noch-Gespräche».

3. Ausflug: Spaziergang im Friedhofswald Meppen-Roheide

Die Gemeinde Meppen hat einen schönen Waldfriedhof angelegt, der für eine alternative Bestattungsform eingerichtet ist. Ein lockerer Baumbestand eignet sich sehr gut, um die Urnen der Verstorbenen zwischen den Wurzeln der Bäume zur letzten Ruhe zu legen. Eine kleines Namenschild an der Baumrinde befestigt, erinnert an die Verstorbenen.

4. Ausflug: Fahrt nach Hannover. Grosse Stadtrundfahrt mit den Sight-Seeing-Doppeldecker-Cabriolet-Bussen

Ein Besuch von Hannover, der schönen Landeshauptstadt des Landes Niedersachsen ist ein «Muss». Wir sind überrascht wie grün und idyllisch die Stadt gelegen ist. Auf einer Bustour haben wir einige Eindrücke eingefangen.

5. Ausflug: Hannover Herrenhäuser Gärten

Wie bereits erwähnt, ist Hannover sehr grün und hat wunderschöne Gärten und Parkanlagen. Einen Ausflug zu den Herrenhäuser Gärten

gehört schon fast zum Pflichtprogramm eines Hannover-Besuches. 

6. Ausflug: Kurze Rundfahrt auf dem Maschsee. Aufstieg zur Kuppel des Neuen Rathauses und Blick vom CitySkyTower.

Zu den wunderschönen Grünanlagen in Hannover hat die Stadt einen künstlichen See angelegt, der als Naherholungsraum für die Stadt gilt.

Der Maschsee liegt im südlichen Stadtgebiet und ist rund 2.5 km lang und etwa 200-500 m breit. Er hat eine Wasserfläche von 78 Hektaren und ist damit das grösste Gewässer im Land Niedersachsen. Es bietet viel Platz für allerlei Wassersportarten.

• Mit der MS Deutschland (nein, nicht mit der «Grossen», sondern mit dem kleinem Motorschiff Deutschland haben wir die Rundfahrt bei bestem Wetter geniessen können.

• Anschliessend haben wir im Neuen Rathaus den Aufstieg auf die fast 100 m hohe Kuppel gewagt und eine fantastische Rundum-Sicht aus der offenen Kuppelplattform erhalten.

• Aus Anlass des grossen Maschsee-Festes wurde der CitySky Tower am Ufer des Maschsees aufgestellt, der von uns ebenfalls noch «bezwungen» werden wollte.

7. Ausflug: Steinhuder Meer

Meer ? Warum der See Meer genannt wird, haben wir nicht heraus gefunden. Der etwa 8 km lange und rund 4.5 km breite See ist mit rund 29 km² Fläche das grösste Gewässer Nordwestdeutschlands und liegt rund 30 km nordwestlich von Hannover. Die maximale Tiefe beträgt 2.9 m und die durchschnittliche Tiefe liegt bei nur 1.35 m, sodass er bei Tiefstand «durchwatet» werden kann. 


Nachfolgende Bilder zeigen einige Eindrücke vom hübschen Ort Steinhude, dem Steinhuder Meer mit schönen Uferzonen, und von der künstlich angelegten Insel Wilhelmstein mit der Festung und dem Leuchtturm.


8. Ausflug: Gemütliche Kutschfahrt in der Lüneburger Heide

Zum Abschluss der gemeinsamen Tage mit unseren lieben Freunden haben wir noch eine hübsche Kutschenfahrt in der Lüneburger Heide unternommen. Wir waren «leider» noch einige wenige Tage zu früh.

Die Heide war erst so am «erwachen». Die volle Intensität der Farben, der Blütenpracht war noch nicht ganz erreicht. Aber gelohnt hat sich's trotzdem.